Minimalismus in der Fotografie

Ein faszinierendes Thema in der Fotografie ist für mich der Minimalismus. Ganz nach dem Motto: „weniger ist mehr“.

Wenn ich mit der Kamera losziehe, so weiß ich nie, mit welchen Bildern ich zurückkomme. Je nach Zielort sind es Makro-, Architektur-, Landschafts-, Street- (fällt mir noch schwer), Detail- und was es sonst noch alles gibt Aufnahmen. Auch minimalistische Motive lassen sich überall finden.

Manchmal kann es aber auch passieren, dass ich im Archiv ein Foto entdecke, das erst nach passender Bearbeitung wie z.B. dem Ändern des Bildausschnittes und / oder der Umwandlung in b&w zeigt, was in ihm steckt.

Besonders reizvoll sind Architekturfotos mit klaren Formen und Linien. Zu meinen Lieblingsmotiven gehören in Bochum das in den 50ern erbaute Schauspielhaus und das ebenfalls in Bochum stehende Exzenterhaus. Auch im Düsseldorfer Medienhafen gibt es einige außergewöhnliche Gebäude, die sich sehr gut in Szene setzen lassen.

Oft gehe ich durch die Stadt und sehe interessante Fassaden, Fenster, Laternen und ärgere mich, wenn die Kamera zuhause liegt und zum Thema Urbaner Minimalismus nichts hinzukommt. Dann heißt es: Ort merken und demnächst wiederkommen.

Mit offenen Augen unterwegs und schon entstehen minimalistische Naturaufnahmen.

"Minimalismus strebt nach Objektivität, schematischer Klarheit, Logik und Entpersönlichung." So heißt es zumindest halboffiziell und immer wieder stelle ich fest, dass die Meinungen in der Frage, ob ein Bild nun minimal ist oder nicht, auseinandergehen.

Ich weiß, dass viele mit dieser Art von Bildern nichts anfangen können. „Langweilig“, „Nichts Besonderes“, „Das sehe ich doch jeden Tag, warum dann ein Foto?“ wird sich so mancher denken.

In der Fotografie gibt es unterschiedliche Empfindungen und das ist gut so.

Für mich wird Minimalismus in seinen verschiedenen Darstellungen ein fotografischer Schwerpunkt bleiben.

...und so gibt es auf dieser Seite gleich zwei Rubriken zum Thema:

urban und minimal

Kommentar schreiben

Kommentare: 0